Tech from below geht in die 17. Runde: Am 17. September kommen wieder Aktivist:innen und Developer zum Austausch über die besten Tools für soziale Bewegungen zusammen. Auf spannende Talks folgen Diskussionen über Best Practices und Lessons Learned. Wenn Du mehr Klassenkampf in Deine App bringen willst, oder eine App für Deinen Kampf gegen Klimakrise oder Ausbeutung suchst, ist das Meetup für Dich.
Eingeladen sind Entwickler:innen und Menschen ohne Tech-Background, die sich in linken emanzipatorischen Bewegungen engagieren oder auf der Suche danach sind.
All are welcome - egal welches Skill-Level. Unsere Vorträge sind so aufgebaut, dass die ersten 15 Min für alle verständlich sein müssen, erst am Ende geht es um technische Details und Code. Also kommt vorbei, wenn euch das Thema interessiert, egal wie gut ihr programmieren könnt.
Programm
Trans Monitor - Beobachtung von Initiativen zu geschlechtlicher Vielfalt
Das binäre Geschlechtssystem ist historisch gewachsen und sorgt für trans*, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen für große Herausforderungen. Seit der Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz beschäftigen sich zunehmend nicht nur politische Kräfte, sondern auch Zivilgesellschaft und weitere Akteur*innen mit dem Thema geschlechtliche Vielfalt um Inklusion zu fördern, aber auch um Ausschlüsse zu verfestigen. Das Projekt beobachtet Gesetze und administrative Richtlinien (z.B. Genderverbote, Gesundheitsversorgung, Sportliche Wettkampf- und Zugangsregelen, etc.) welche einen Einfluss auf tin* Personen haben können. Diese werden u.a. mit Recherchen und Forschung erfasst, analysiert und verständlich aufbereitet, um die Daten nutzbar zu machen und visuell darzustellen.FreiFahren – Community-App gegen Ticketkontrollen
Wer sich kein Ticket leisten kann, landet über Ersatzfreiheitsstrafen am Ende im Knast. Bei FreiFahren melden Menschen in Echtzeit, wo gerade kontrolliert wird – über die App oder eine Telegram-Gruppe, aus der ein Bot Station, Linie und Richtung extrahiert. Daraus entstehen eine Live-Karte und ein Risikomodell für die einzelnen Linien. Der Code ist quelloffen, das Projekt läuft in Berlin und Leipzig.Linke Infrastruktur
Außerdem wollen wir mit euch über die Zukunft linker Infrastruktur sprechen.
Es werden Leute von der Initiative Nein zur Bezahlkarte vor Ort sein und ihr habt die Möglichkeit, Gutscheine gegen Bargeld zu tauschen. So können wir gemeinsam die Einschränkungen der Bezahlkarte ein Stück weit umgehen und dazu beitragen, dass Menschen selbstbestimmter über ihr Geld verfügen können.
Wir informieren Euch rechtzeitig hier, auf Social Media oder über unseren Newsletter. Schon abonniert?
Wann & Wo?
Zeit: 17. September 2026, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin (Hinweise zur Barrierefreiheit)
Adresse öffnen in Google Maps, Apple Maps oder OSM.
Sprache: Deutsch
Die Veranstaltung ist kostenlos. Keine Anmeldung notwendig. Beim Empfang bei Wikimedia müsst ihr euch mit einem beliebigen Namen eintragen.
Zugang zum Gebäude: Die Veranstaltungsräume befinden sich im ersten Obergeschoss und sind über einen Aufzug oder über das Treppenhaus erreichbar. Der Aufzug ist etwas kleiner als handelsübliche Fahrstühle: die Aufzugstür ist 100 cm breit und die Gesamtmaße der Aufzugskabine betragen 78,5 cm x 134 cm. Auf Anfrage an techfrombelow@proton.me versuchen wir, einen alternativen Zugang zu organisieren. Toiletten: Aktuell stehen keine barrierefreien Toiletten zur Verfügung. Die vorhandenen sanitären Einrichtungen vor Ort sind etwas schmaler: Die Eingangstüren der Toiletten sind 68,5 cm breit und haben eine Stufenschwelle mit einer Höhe von 1,5 cm bzw. 4,0 cm. Die Toilettenkabinen haben eine Türbreite von 56 cm. Auf Anfrage versuchen wir, eine barrierefreie mobile Toilette zu organisieren. Über eine frühzeitige Kontaktaufnahme unter techfrombelow@proton.me freuen wir uns.Barrierefreiheit
Fragen per E-Mail an techfrombelow@proton.me.