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15. Treffen am 23.4.2026

Tech from below geht in die 15. Runde: Am 23. April kommen wieder Aktivist:innen und Developer zum Austausch über die besten Tools für soziale Bewegungen zusammen. Auf spannende Talks folgen Diskussionen über Best Practices und Lessons Learned. Wenn Du mehr Klassenkampf in Deine App bringen willst, oder eine App für Deinen Kampf gegen Klimakrise oder Ausbeutung suchst, ist das Meetup für Dich.

Eingeladen sind Entwickler:innen und Menschen ohne Tech-Background, die sich in linken emanzipatorischen Bewegungen engagieren oder auf der Suche danach sind.

All are welcome - egal welches Skill-Level. Unsere Vorträge sind so aufgebaut, dass die ersten 15 Min für alle verständlich sein müssen, erst am Ende geht es um technische Details und Code. Also kommt vorbei, wenn euch das Thema interessiert, egal wie gut ihr programmieren könnt.

Programm

  • Daten für DWE: Bestände von Vonovia & Co auf die Karte bringen Tom hat mal Physik studiert, programmiert heute für ein Klimaforschungsinstitut und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Vergesellschaftung. In seinem Vortrag geht es darum, wie sich für Deutsche Wohnen & Co enteignen die Bestände großer Wohnungskonzerne sichtbar machen lassen: Welche Daten braucht es, um Gebäude und Eigentümerstrukturen zu erfassen, welche Datensätze sind offen verfügbar, welche wurden eigens erstellt oder zugespielt, und was lässt sich daraus politisch und praktisch ableiten?

  • Strukturelle Probleme offenlegen, Individuen schützen - ein Tool für kollektive Arbeitszeitdaten Lukas Hondrich stellt Open Working Hours vor, eine Open-Source-App zur kollektiven Erfassung von Arbeitszeiten im Gesundheitswesen. Die App soll Arbeitszeiten automatisch per Geofencing erfassen und mithilfe von Differential Privacy ausschließlich anonymisierte Gruppenstatistiken veröffentlichen. Der Vortrag fragt danach, warum belastbare Daten zu systematischer Mehrarbeit politisch wichtig sind, warum arbeitsrechtliche, marktbasierte und gewerkschaftliche Ansätze bisher zu kurz greifen und welche Trade-offs und offenen Fragen bei der Entwicklung eines solchen Tools entstehen.

  • dotMeow: Internetinfrastruktur als queere non-profit Janis König, auch als ElleJay bekannt, arbeitet im DayJob als Hacker*in und ist erst im Herbst letzten Jahres zur dotMeow-Initiative dazugestoßen. Der Vortrag blickt darauf, welche Konzerne und Organisationen zentrale Teile der Internetinfrastruktur kontrollieren, in welchen Bereichen es bereits Alternativen gibt oder geben kann und wo dotMeow als queere non-profit Abhilfe schaffen will. Außerdem geht es um den bisherigen Weg des Projekts durch Gremien, Anträge und eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne, um die nächsten Schritte und darum, wie man selbst ein solches Projekt startet. Mehr von Janis: Website, Blog und Fediverse.

  • Pitchrunde

Wann & Wo?

Zeit: 23. April 2026, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin (Hinweise zur Barrierefreiheit)

Adresse öffnen in Google Maps, Apple Maps oder OSM.

Sprache: Deutsch

Die Veranstaltung ist kostenlos. Keine Anmeldung notwendig. Beim Empfang bei Wikimedia müsst ihr euch mit einem beliebigen Namen eintragen.

Barrierefreiheit

Zugang zum Gebäude: Die Veranstaltungsräume befinden sich im ersten Obergeschoss und sind über einen Aufzug oder über das Treppenhaus erreichbar. Der Aufzug ist etwas kleiner als handelsübliche Fahrstühle: die Aufzugstür ist 100 cm breit und die Gesamtmaße der Aufzugskabine betragen 78,5 cm x 134 cm. Auf Anfrage an techfrombelow@proton.me versuchen wir, einen alternativen Zugang zu organisieren.

Toiletten: Aktuell stehen keine barrierefreien Toiletten zur Verfügung. Die vorhandenen sanitären Einrichtungen vor Ort sind etwas schmaler: Die Eingangstüren der Toiletten sind 68,5 cm breit und haben eine Stufenschwelle mit einer Höhe von 1,5 cm bzw. 4,0 cm. Die Toilettenkabinen haben eine Türbreite von 56 cm. Auf Anfrage versuchen wir, eine barrierefreie mobile Toilette zu organisieren. Über eine frühzeitige Kontaktaufnahme unter techfrombelow@proton.me freuen wir uns.

Fragen per E-Mail an techfrombelow@proton.me.

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